Agsta gewinnt den 1. Preis beim Wettbewerb Vitalquartier

Auf den Baufeldern A1 und A2 der urbanen Mitte des Vitalquartiers entstehen vier Mehrfamilienhäuser. Der breit angelegte Straßenraum mit Bauminseln, Aktivitätsflächen und Stellplätzen für PKW und Fahrräder bildet ein Thema der europäischen Stadt ab: urbaner, qualitativ hochwertig gestalteter Straßenraum des öffentlichen Lebens, gefasst von städtischen, viergeschossigen Wohngebäuden in Ziegelbauweise („steinernes Ensemble“). In dieser städtischen Situation entsteht eine klassisch dimensionierte, streng gestaltete Architektur, die selbstbewusst auftritt und eine hohe Dichte mit einer großen Anzahl von hochwertigen Wohnungen erzeugt. Zwei Merkmale der Entwurfskonzeption sind besonders hervorzuheben: Soweit möglich erhalten alle Wohnungen zweiseitige Balkone, die aufgrund der Baukörperstellung eine hohe Wohnqualität aufweisen (Nutzung der Freisitze zu allen Tageszeiten). Ferner setzen sich die obersten Geschosse mit durchlaufenden Terrassen überwiegend auf den Südseiten von den Regelgeschossen ab und prägen die Gebäude durch ein Attikageschoss. Die sich dort befindenen Dachwohnungen überzeugen durch den entstehenden Penthouse – Charakter mit durchlaufender Dachterrasse. Dieses klassische Motiv unterstützt die hochwertige Atmosphäre des Vitalquartiers.